Die ökologischen Vorteile der Bambusnutzung

Rund ein Drittel eines Moso-Bambuswaldes kann abgeerntet werden, ohne dem Bestand den geringsten Schaden zuzufügen.

Im Vergleich zu anderen Holzarten weist Bambus einen kürzeren Lebenszyklus auf und reproduziert sich selbst ohne Einsatz von Düngemitteln in beeindruckender Weise. Bambus kann nach etwa 3 Jahren geerntet werden, während andere schnell wachsende Pflanzen wie Eukalyptus und Akazie 6-10 Jahre zur Reife benötigen und die Rote Kiefer und Lärche erst nach 10 Jahren Wachstum abgeholzt werden können. Die Ernte von Bambusstämmen innerhalb eines nachhaltigen Turnus hinterlässt keinerlei Bodenbeeinträchtigungen.

Ein reifer Moso-Bambusstamm verfügt über eindrucksvolle physikalische Eigenschaften wie geringes Schwind- und Quellverhalten, leichte Verarbeitung, hohe Elastizität und extreme Härte. Die Druckfestigkeit und Zugkraft von Bambus beträgt 1.948 kg/cm² bzw. 640 kg/cm² und liegt mit dem 2,5fachen bzw. 1,5fachen über den entsprechenden Werten der Fichte.

Darüber hinaus produziert Bambus ein Vielfaches der Menge an Biomasse im Vergleich zu traditionellen Hart- und Weichhölzern. Bambus erfordert im Vergleich zu Stahl nur 0,02% der Energie (in Megajoule/m3), sowie 12% der Ressourcen, die für Beton benötigt werden und 40% der Ressourcen, die durch den Einsatz von Holz als Baumaterial benötigt werden, um eine gleiche Tragfähigkeit zu erzielen. Bambus ist die ökologisch günstigste Wahl, wenn es um Baustoffe geht und gewinnt daher in der modernen nachhaltigkeitsorientierten Architektur zunehmend an Bedeutung.

Vergleich des Erntealters für Zellstoffherstellung und Holznutzung

BäumeVerwendungErntealterBäumeVerwendungErntealter
Moso-BambusZellstoff2-3 JahreMoso-BambusHolz5 Jahre
Rote KieferZellstoff12-15 JahreTanneHolz25 Jahre
LärcheZellstoff15-20 JahreLärcheHolz30 Jahre
Eukalyptus und AkazieZellstoff6-10 JahreTeakHolz20 Jahre
PappelZellstoff4-5 JahrePappelHolz8 Jahre

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